....ja die Tage sind schon kurz und in der Garage ganz schön kalt, so wie im Kühlfach... dort hatte ich zwischenzeitlich die neuen Lager der 250er verfrachtet. Die Müllerlager habe ich jeweils zur Vorsicht mit rotem und schwarzem Edding gemarkert, sollten sich die Rollen nochmals davon machen.
...Das Gehäuse lag ja nun schon seit Wochen in der kalten Garage und da machte ich es mir erstmal vor dem Ofen gemütlich und lies die Gehäusehälften sich langsam erwärmen. ....nach dem Abendbrot und der aufkommenden Langeweile der aktuellen Fernsehprogramme, verfrachtete ich die Gehäusehälften der Reihe nach ins "Backfächle"
....ein Glas Tee später durfte ich die Lager im wahrsten Sinne des Wortes nur noch reinfallen lassen. Zum Schluss noch die Müllerlager und schon bin ich dem Zusammenbau wieder ein Schritt näher.
die linke Gehäusehälfte mit dem Simmerring hatte ich ständig unter Beobachtung, da mir beim Ausbau der alte Simmering schlichtweg zerschmolzen ist, dies sollte mir ja bei dem neuen nicht passieren.
Montag, 14. November 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
..wie gewonnen... so zer....legt
... Ja, die ersten Kilometer waren richtig vielversprechend, machte richtig Spass mit der 250er.
...das war aber nicht der Federteller........sondern, ich gebe die Auflösung gleich mit, Teile vom Kurbelwellenlager 6304 mit dem Messingkäfig...
Es gibt die Möglichkeit das Lager ohne Ausbau resp. Zerlegung zu wechseln, dafür braucht man einen Lagerinnenabzieher...
....haben wir ja zum Glück..
Leider hat das nicht funktioniert und so ganz einverstanden waren wir ja alle nicht damit, denn wie sehen die anderen Lager aus???? Die hatte ich nämlich nicht ausgewechselt.
Daher der Entschluss, der Motor wird zerlegt und neu gelagert, BASTA...
Kopf ab und so ging es dann lustig weiter,... hier kam dannach das Müllerlager zum Vorschein.
Hier zu beachten ist, das hinter den beiden Mülllager, also in der Mitte des Lagersitzes neben einem Simmerring auch noch 2 Seegerringe sind, also nix mit schnellem Ausschlagen oder Auspressen der Lager. Das muss man mit Vorsicht und mit viel Wärme machen. Ich habe hier mit viel Geduld das Gehäuse erwärmt und dann mit einem Dorn und einem Kunststoffhammer gezielt zwischen den Öffnungen der Seegerringe dem Lager etwas nachgeholfen.
und natürlich musste auch das Schiffchen und die Kettenabdeckung weg.
....richtige harmonisch fügte sich die Kleine in meine gewohnte Horex-Umgebung ein. Da ich jedoch noch etwas mit der Leistung unzufrieden war, die 250er schon einige 100 Kilometer hinter sich hatte (leider ging der Wegstreckenzähler noch nicht), wollte ich sie in einer größeren Ausfahrt etwas mehr testen.
Volker gab mir den Tipp die Kurzhub-Regina, ausgestattet mit der MZ-B Anlage doch mit etwas mehr Frühzündung, als die 38° zu fahren und dann im nächsten Schritt vielleicht doch mal die Steuerzeiten überprüfen.
Ich wollte es gleich wissen und öffnete das Steuergehäuse...upps, sprang doch gleich der Federteller für die Nockenwellen-Stütze aus dem Steuergehäusedeckel in den Oelsabbel im Gehäuse....
....das ist nicht schlimm, dachte ich und fischte mal im Trüben....
Es gibt die Möglichkeit das Lager ohne Ausbau resp. Zerlegung zu wechseln, dafür braucht man einen Lagerinnenabzieher...
....haben wir ja zum Glück..
Daher der Entschluss, der Motor wird zerlegt und neu gelagert, BASTA...
Kopf ab und so ging es dann lustig weiter,... hier kam dannach das Müllerlager zum Vorschein.
Beim Abnehmen der linken Gehäusehälfte purzzelten die Lagerrollen vom Müllerlager fleißig in das Kurbelgehäuse und in die Werkstatt. Da die Lagerrollen somit schön durchmischt waren, entschloss ich mich auch zum Auswechseln.
und natürlich musste auch das Schiffchen und die Kettenabdeckung weg.
...ist ja eigentlich schnell gemacht... und schon bald konnten das Getriebe entnommen werden. Hier empfehle ich auch nochmals die Seite von Andreas http://www.horexhome.de/ das ist eine grandiose Dokumentation vom Getriebezusammenbau. Besser ist so was nicht zu dokumentieren, vielen Dank.
..und zum Schluss noch die Kurbelwelle rausgedrückt... auch kein grosser Akt der Verzweiflung...
Die Kurbelwelle hat auf der linken Seite das Axialdrucklager, welches auch immer beim Hahnenstein-Umbau eingesetzt wird. Dies ist bedingt durch den fehlenden Seegering rechtsseitig zur KW hin.
wie man oben sieht, steht das Lager über...
...und der Lagersitz hat auch nur eine Sicherungsnut innen. Der Grund ist schon vielfach gennannt, ich schreib´s der guten Ordnung halber: Die 75mm geschraubte Welle hätte das Gehäuse berührt, also hat man kurz entschlossen den Lagersitzt konisch abgedreht und somit auch die 2. innere Sicherungsnut eleminiert.
Montag, 15. August 2011
Die letzten Puzzle-Teile und die ersten Kilometer
Hallo Horexfreunde,
sind ja schon wieder einige Wochen vergangen und daher muss mal wieder etwas "Leben" in den Blog. Die 250er hat mich ja mit der Kupplung kräftig gerärgert. Das Zerlegen des Primärantriebes kann ich zwischenzeitlich im Schlaf. Zum Glück hat das Primärgehäuse super plane Flächen, da konnte ich mir Dichtmittel ersparen und mit einer stink-normalen Dichtung arbeiten. Gleich vorweg, die 250er ist von unten super trocken, damit verstehe ich jedoch nicht staubtrocken.
Über das Forum habe ich ja den Tipp von Vic mir zu Horex-Herzen genommen und die Beläge von 17mm auf 12mm abdrehen lassen. Thomas hat das für mich erledigt, herzlichen Dank.
Die Montage vom Sattel hat mich ganz gewaltig geärgert, das "pfrimmeln" mit der Schraube und der Mutter mit der Feder.... das ist doch jedes Mal ein Akt der Verzweiflung, daher musste eine einfachere Lösung her.... gesucht und gefunden bei meinem Schlosserfreund. Eine Einziehzange für Gewindehülsen.
Die ersten 150-200 Kilometer (leider geht der Wegstreckenzähler nicht, habe ich auch erst jetzt festgestellt) habe ich schon runter und der Tankrucksack ist mit Werkzeug, Schrauben und Muttern bestückt... ich kann Euch versichern, das braucht man. Heute bin ich ca. 70 Kilometer gefahren, zügig über die Landstrasse, immer wieder bis 80 km/h und 90 km/h hochgezogen, dann wieder abfallen lassen auf 60 km/h usw. Ja, natürlich auch mal für ein paar Meter Strich/100 gefahren.
Zu keiner Zeit das Gefühl, dass der Motor, der Kolben-Zylinder sich schwer anfühlt. Spritzig ist die 250er nicht, denn mit dem Kurzhub muss man sie auf Drehzahl halten und die vermeide ich in der Einfahrphase noch.
Da ja die 250er ein Exportprodukt in die Schweiz war, haben wir am Wochenende die Eidgenossen mal kurz besucht. Da gibt es schöne Maschinen, eine Exemplar davon ist...
Heinz "die Wandermaschine"
sind ja schon wieder einige Wochen vergangen und daher muss mal wieder etwas "Leben" in den Blog. Die 250er hat mich ja mit der Kupplung kräftig gerärgert. Das Zerlegen des Primärantriebes kann ich zwischenzeitlich im Schlaf. Zum Glück hat das Primärgehäuse super plane Flächen, da konnte ich mir Dichtmittel ersparen und mit einer stink-normalen Dichtung arbeiten. Gleich vorweg, die 250er ist von unten super trocken, damit verstehe ich jedoch nicht staubtrocken.
Über das Forum habe ich ja den Tipp von Vic mir zu Horex-Herzen genommen und die Beläge von 17mm auf 12mm abdrehen lassen. Thomas hat das für mich erledigt, herzlichen Dank.
Die Montage vom Sattel hat mich ganz gewaltig geärgert, das "pfrimmeln" mit der Schraube und der Mutter mit der Feder.... das ist doch jedes Mal ein Akt der Verzweiflung, daher musste eine einfachere Lösung her.... gesucht und gefunden bei meinem Schlosserfreund. Eine Einziehzange für Gewindehülsen.
Das hat super funktioniert und die ersten 100 km---- dazu komme ich gleich-- auch gut gehalten. Behalte das im Auge und berichte dann weiter.
Die 250er war somit fahrfertig, der Chromtank ist noch beim Lackierer und daher musste der Ersatztank herhalten. Ohne Probefahrt ist es einfach nix, aber nur mit Zulassung, sonst gibt´s am Ende noch Ärger. Freitag vor einer Woche zur DEKRA, ich hatte ja von Peter den Fahrzeugbrief nachträglich bekommen und innerhalb von ein paar Minuten war die Sache erledigt. Bei der Zulassung gab es dann noch den wohlverdienten kleinen Nummerschild und dann ging es auf die Strasse:
Die ersten 150-200 Kilometer (leider geht der Wegstreckenzähler nicht, habe ich auch erst jetzt festgestellt) habe ich schon runter und der Tankrucksack ist mit Werkzeug, Schrauben und Muttern bestückt... ich kann Euch versichern, das braucht man. Heute bin ich ca. 70 Kilometer gefahren, zügig über die Landstrasse, immer wieder bis 80 km/h und 90 km/h hochgezogen, dann wieder abfallen lassen auf 60 km/h usw. Ja, natürlich auch mal für ein paar Meter Strich/100 gefahren.
Zu keiner Zeit das Gefühl, dass der Motor, der Kolben-Zylinder sich schwer anfühlt. Spritzig ist die 250er nicht, denn mit dem Kurzhub muss man sie auf Drehzahl halten und die vermeide ich in der Einfahrphase noch.
Da ja die 250er ein Exportprodukt in die Schweiz war, haben wir am Wochenende die Eidgenossen mal kurz besucht. Da gibt es schöne Maschinen, eine Exemplar davon ist...
Heinz "die Wandermaschine"
trieb uns dabei auf den Risettenstock.... und das ohne Einfahren und ohne Aufwärmen, streng nach dem Motto: "Jeder Schritt einen Höhenmeter". Das Bild ist nicht ein Scan von einer Postkarte, sondern "pixelfrisch" vom Samstag. Wen ´s interessiert: "Click zu Risettenstock"
In diesem Sinne "Grüzzi" bis zum nächten Blog.
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